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Freude über den ersten Band der Schriftenreihe der Forschungsstelle Carmen Sylva des Fürstlich Wiedischen Archivs.

Mein Dank an den ibidem-Verlag für die gute Zusammenarbeit!

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Neue Editionen aus dem Werk von Carmen Sylva erschienen im ibidem-Verlag

herausgegeben von Silvia Irina Zimmermann:

Details: www.carmen-sylva.de/literatur

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pauline-wuerttemberg„Cele mai fericite clipe le-am petrecut la bunica! Cât de dragă îmi era casa ei plină de miresme şi de flori, iar colina pe care se afla era numai trandafiri, căci ea părăsise Biebrich pe care îl lăsase în întregime fiului ei vitreg.

Locuise mai întâi într-o casă în Wiesbaden, până când fiul ei vitreg îi clădise fermecătorul palat, în care am petrecut atâtea ceasuri frumoase şi unde fiecare colţişor îmi era scump şi plin de amintiri. Multă vreme fusese numit Paulinenpalais, dar mai târziu a fost vândut şi astfel nu va mai avea niciodată drăgălăşenia de odinioară, cum era în salonul Alhambra al bunicii, pe care noi îl îndrăgeam, şi în cabinetul ei de scris cu perdelele albastre şi cu hârtia de scrisori parfumată şi de culoare verde, pentru că bunica avea mereu ochii obosiţi şi sensibili la lumină. […]

Câteodată mă lua cu ea în trăsură. Stai dreaptă! îmi spunea atunci, şi ceilalţi vor crede că eşti deja mare! Deseori rămânea luni întregi la noi, căci mama şi bunica se iubeau nespus de mult …“

* * *

Din amintirile din copilărie şi adolescenţă ale Reginei Elisabeta a României, născută Prinţesă de Wied, (1843-1916): Carmen Sylva „Mein Penatenwinkel“, 1908. Traducere de Silvia Irina Zimmermann.

Ediţia română: Carmen Sylva: „Colţul penaţilor mei“, traducere de Dimitrie Hâncu, 2 volume, Bucureşti: Ed. Vivaldi, 2002.

Paulinenschloesschen„Meine glückseligsten Zeiten waren bei Großmama! Nein, wie hatte ich ihr Haus lieb, es duftete so und war voll Blumen, und der Hügel, auf dem es stand, war ein Rosenhügel, denn sie hatte Biebrich gleich verlassen und es ihrem Stiefsohne ganz eingeräumt.

Zuerst bezog sie ein Haus in Wiesbaden, bis ihr Stiefsohn ihr das reizende Palais gebaut hatte, in dem ich so viele frohe Stunden zubrachte, und in welchem mir jeder Winkel teuer und erinnerungsreich ist. Es hieß lange das Paulinenpalais, nun aber ist es verkauft, und wird nie wieder solche Lieblichkeit sehen, wie Großmamas Alhambrasalon, den wir so gern hatten, ihr liebes Schreibzimmer mit den blauen Vorhängen und dem duftenden grünen Briefpapier, da sie immer etwas müde Augen hatte und leicht geblendet war. […]

Sie nahm mich auch manchmal ganz allein im Wagen mit: Halt Dich recht gerade!, sagte sie dann, dann glauben die Leute, Du seiest schon erwachsen! Sie war oft monatelang bei uns, denn meine Mutter und sie hatten sich unendlich lieb …“

Aus den Kindheits- und Jugenderinnerungen Carmen Sylvas
(Königin Elisabeth von Rumänien, geb. Prinzessin zu Wied, 1843-1916)

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“Mir schenkte Gott den Herzensblick” – Der Caritas-Begriff Carmen Sylvas

Vortrag von Dr. Silvia Irina Zimmermann im Carmen-Sylva-Haus e.V. Wuppertal, anlässlich des 25. Geburtstages des Pflegedienstes und des 31. Geburtstages des Vereins. Freitag, den 5. September 2014.

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„Man kann im Orient niemals glauben, daß ein Herrscher sein eigner Herr ist und nicht in jemandes Tasche. Jetzt erst fangen die Leute an zu glauben, daß der König sein eigner auswärtiger Minister ist. […]

Der König ist jedermanns König und kann nicht wählen, da jeder das gleiche Recht an ihn hat, und wir müssen oft Leuten intim sein, die wir nie in unsern Salon hereinlassen würden, wenn wir Privatleute wären. […]

Es gibt immer viele Paulusse unter den Saulussen. Das ändert sich im Orient in überraschender Weise, darum muß man niemand von der Tür weisen!“ (Bukarest 1913).

Aus Briefen der Königin Elisabeth von Rumänien (Carmen Sylva).

* * *

Bibliografie:

carmen sylva regina elisabeta românia königin elisabeth rumänien wied literatur silvia irina zimmermann

Silvia Irina Zimmermann: Unterschiedliche Wege, dasselbe Ideal: Das Königsbild im Werk Carmen Sylvas und in Fotografien des Fürstlich Wiedischen Archivs.

Mit einem Vorwort über die Hohenzollern und die Wieds von Dr. Hans-Jürgen Krüger (Leiter des Fürstlich Wiedischen Archivs Neuwied). [Schriftenreihe der Forschungsstelle Carmen Sylva - Fürstlich Wiedisches Archiv, Band 1], Stuttgart: ibidem-Verlag, 2014, 345 S., 205 schwarz-weiß Abbildungen, ISBN 978-3-8382-0655-4.

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